

Musiker*innen
Alireza Golshani
Musiker*innen
Alireza Golshani wurde 1988 geboren. Seine künstlerische Tätigkeit als Geiger begann im Jahr 2015. Vor seiner Auswanderung nach Deutschland erhielt er Violinunterricht bei renommierten Lehrern wie Pouya Darvish und Shojaeddin Lashkarloo, unter deren Anleitung er die Grundlagen seines Violinspiels entwickelte. Im Bereich der klassischen Musik arbeitete er mit den Lehrwerken „Le Violon“, der Suzuki-Methode sowie mit verschiedenen kurzen Violinkonzerten. Parallel dazu widmete er sich intensiv der persischen Musik und studierte die Lehrbücher von Ruhollah Khaleghi sowie die Radif-Sammlungen von Abolhassan Saba. Sein besonderes Interesse gilt der iranischen Violine und der Aufführung traditioneller persischer Musik. Künstlerisch wurde er insbesondere von den großen Violinmeistern Parviz Yahaghi und Habibollah Badiei geprägt, deren musikalischer Ausdruck und Stil seine eigene künstlerische Identität wesentlich beeinflusst haben. Nach seiner Übersiedlung nach Deutschland im Jahr 2018 setzte er seine musikalischen Aktivitäten kontinuierlich fort und trat in zahlreichen Ensemble- und Solokonzerten in verschiedenen deutschen Städten auf. Als Geiger arbeitete er regelmäßig mit dem Orchester Klänge der Hoffnung zusammen und wirkte an zahlreichen Projekten und Aufführungen mit. Derzeit setzt er seine künstlerische Arbeit gemeinsam mit der Gruppe Saba fort und engagiert sich für die Vermittlung persischer Musik in einem internationalen Kontext. Für Alireza Golshani ist Musik weit mehr als eine Kunstform – sie ist eine universelle Sprache, die Gefühle vermittelt, Ruhe schenkt und Menschen miteinander verbindet. Mit seinem Violinspiel möchte er emotionale und unvergessliche Momente mit seinem Publikum teilen.